Frühling

27.4.-2.6.2015 Gewitterjagd in der Tornado Alley in den USA

Am 16. Mai waren tornadische Gewitter östlich vom Texas Panhandle vorhergesagt und es gab sogar ein Moderate Risk mit einer Tornadowahrscheinlichkeit von 15%. Moderate Risk-Lagen sind oft schwer zu chasen, weil die Zellen meistens schnell ziehen und das ist gerade bei der hohen Tornadowahrscheinlichkeit nicht ganz ungefährlich. Wir hatten auch unsere Probleme damit.

Die Lage ging schon am Nachmittag im östlichen Texas Panhandle los und wir sahen einen großen Wedge-Tornado mit wahrscheinlichem Bodenkontakt:
http://www.eifelmomente.de/albums/Urlaub/2015_04_27-06_02_Chasing_USA/2015_05_16_-_03_Bei_Wellington_DNG_bearb_ausschn.jpg

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Die Zellen schossen in die Höhe und bildeten die typischen Ambosse:
http://www.eifelmomente.de/albums/Urlaub/2015_04_27-06_02_Chasing_USA/2015_05_16_-_11_Bei_Wellington_DNG_bearb.jpg

Knapp vor der Grenze zu Oklahoma sahen wir dann die vielversprechendste Zelle in einiger Entfernung:
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Also nichts wie hin zu der Zelle in Richtung Elk City. Wir fuhren knapp südlich der Zelle durch die Stadt nach Osten und einen Ort weiter (Canute) sind wir von der Interstate abgefahren, damit wir nicht von einem möglichen Tornado erwischt werden. Durch das ausgedehnte Niederschlagsgebiet hätte man ihn nämlich nicht unbedingt sehen können. In Canute liefen schon die Tornadosirenen und viele Leute eilten zum öffentlichen Shelter. Direkt westlich vom Ort sahen wir sehr tiefe Wolkenbasen, wo vielleicht der Tornado hätte sein können:
http://www.eifelmomente.de/albums/Urlaub/2015_04_27-06_02_Chasing_USA/2015_05_16_-_35_Bei_Elk_City_DNG_bearb.jpg

Wir blieben für zwei Nächte in Canute und erholten uns etwas.
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