Frühling

27.4.-2.6.2015 Gewitterjagd in der Tornado Alley in den USA - 1.-2.6. Rückflug von Dallas über Philadelphia nach Frankfurt


Am frühen Nachmittag vom 1. Juni haben wir uns zum Flughafen Dallas/Fort Worth aufgemacht. Die Herrentoilette ist als Tornadobunker ausgebaut, was in dieser Region schon sinnvoll ist:
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Als wir im Flugzeug saßen und auf den Abflug warteten, wurde über die Lautsprecher gesagt, dass die Flugroute zu unserem Zwischenstopp in Philadelphia wegen Gewittern im Nordosten der USA geändert werden muss und deshalb nachgetankt werden muss.

Um kurz vor 16 Uhr ging es dann mit etwas Verspätung mit einem Airbus A320 in die Luft:
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Hier kann man gut die Überschwemmungen im Gebiet von Dallas erkennen:
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Der Flughafen sieht aus der Höhe schon ziemlich klein aus, obwohl das Gelände riesig ist:
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Beim Anflug auf Philadelphia kamen wir dann in ein großes gewittriges Regengebiet und wir konnten ein paar Blitze zucken sehen.
Der Flug hat statt ca. 2 Stunden dann eher 3 Stunden gedauert, sodass von der eigentlichen Stunde Umsteigezeit theoretisch nichts mehr übrig blieb. Als wir dann endlich gelandet sind, mussten wir ca. 2 km durch das lange Flughafengebäude zu unserem Gate rennen, um den Anschlussflug noch zu bekommen. Unsere Handgepäckskoffer lagen quasi schon waagerecht hinter uns in der Luft ;) Kurz nach uns wurde der Fluggassteig zugemacht. Als wir gerade im Flieger, einem Airbus A330, auf unseren Plätzen saßen, kam eine Durchsage, dass das Umladen unter anderem von unserem Gepäck unterbrochen werden musste, weil es wegen des gewittrigen Regens zu gefährlich auf dem Vorfeld wurde. Mit ungefähr einer Stunde Verspätung konnten wir dann immer noch im Regen und schon im Dunkeln starten. Der Pilot hat zwischendurch Vollgas gegeben und wir hatten zeitweise bis zu 150 km/h Rückenwind im Jetstream, sodass wir bis zu 1050 km/h über Boden geflogen sind.

Es gab einen tollen Sonnenaufgang irgendwo über dem Atlantik:
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Wir konnten die Verspätung tatsächlich wieder aufholen und wir sind pünktlich in Frankfurt gegen 10 Uhr Ortszeit gelandet. Wir haben uns verabschiedet und Andy und ich sind mit dem Auto wieder in die Eifel gefahren. Ich konnte mich bis zum Abend halbwegs wachhalten und habe so dem Jetlag ein Schnippchen geschlagen :)

Die Tour hat uns sehr viel Spaß gemacht und für Andy Holz und mich ging ein lange gehegter Traum in Erfüllung. Das wird aber sicher nicht die letzte USA-Chasingtour gewesen sein.

Ich hoffe, dass euch der lange Bericht von diesem besonderen Urlaub gefallen hat und ich euch die Schönheit der Gewitter in den USA näherbringen konnte.

Gruß René
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