Frühling

11.-16.5.2010 Urlaub mit dem Wohnmobil in Ostfriesland - 3. Tag: Emden, Greetsiel und Pilsumer Leuchtturm

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Am Donnerstag (Christi Himmelfahrt) haben wir über die Autobahn bei Leer die Ems unterquert und sind entlang der Ems zum Emssperrwerk bei Gandersum gefahren.

Dieses Sperrwerk wurde von 1998-2002 gebaut und dient einerseits dem Hochwasserschutz und andererseits kann das Sperrwerk die Ems aufstauen, damit bei Schiffsüberführungen von der Meyer-Werft ein ausreichender Tiefgang (maximal 8,5 Meter) in der Ems erreicht wird. Die Schifffahrtsöffnung hat eine Breite von 60 Metern und das ganze Sperrwerk ist 476 Meter breit.
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Links sind vier Hubtore, dann die Binnenschifffahrtsöffnung, die nur Emsaufwärts befahren werden kann. Rechts daneben ist die Hauptschifffahrtsöffnung und am rechten Ende ist noch ein Hubtor.
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Hier sieht man die 60 Meter breite Schifffahrtsöffnung. Das Drehsegmenttor liegt auf dem Grund in einer Mulde und wird bei Sturmflut oder zum Aufstauen der Ems um 90° gedreht.
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Hier ist eins der sechs Hubtore. Das ganze Sperrwerk kann innerhalb von 30 Minuten geschlossen werden und innerhalb von 45 Minuten wieder geöffnet werden.
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Auf der Website des niedersächsischen Landesbetriebs für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz gibt es viele Informationen über das Emssperrwerk.

Am Vormittag fuhren wir bei immer noch bedecktem Himmel weiter an die Emsmündung nach Emden. Dort parkten wir am Hafen am Stadtzentrum (Ratsdelft) und ich ging eine Runde durch den Hafen und die Altstadt.
Als erstes habe ich die Museumsschiffe im Hafen fotografiert. Hier der Museums-Rettungskreuzer "Georg Breusing":
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Dann ging ich zum Fürbringerbrunnen, der dem Emder Oberbürgermeister Leo Fürbringer (Amtszeit 1875-1913) gewidmet ist:
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Fürbringer trug wesentlich dazu bei, Emden zu einer modernen Hafenstadt auszubauen.

Dann ging ich westlich um das Ratsdelft herum und konnte das ehem. Feuerschiff Deutsche Bucht und dahinter das Rathaus durch das Hafentor fotografieren:
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Hier ist das Feuerschiff von der Seite:
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Als Feuerschiff Amrumbank wurde es 1914/15 von der Meyer-Werft in Papenburg gebaut. Das Schiff lag als schwimmender Leuchtturm von 1719-1969 an verschiedenen Ankerplätzen in der Nordsee. Seitdem liegt es im Ratsdelft als Museumsschiff.

Am Ende des Ratsdelfts auf Höhe des Rathauses steht die Emder Göre:
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Am östlichen Ufer des Ratsdelfts ist ein Schild mit den Namen der drei historischen Schiffe:
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Nachdem wir leckere Fritten gegessen haben, sind wir weiter an der Küste entlang nach Norden in die Gemeinde Krummhörn gefahren. Wir kamen am Windpark Wybelsumer Polder vorbei, das war nach Betreiberangaben einmal einer der größten europäischen Onshore-Windparks. Im Windpark stehen 54 Windkraftanlagen hauptsächlich von Enercon. Etwas weiter an der Knock ist die Verkehrszentrale Ems des Wasser- und Schifffahrtsamtes Emden. Von hier aus wird der gesamte Schiffsverkehr auf der Ems überwacht und gelenkt. Außerdem steht dort das DWD-Wetterradar Emden.

Von dort aus fuhren wir weiter nach Greetsiel, das ist ein bekannter Hafenort mit vielen Ferienhäusern und Gästezimmern in der Krummhörn. Geparkt haben wir in der Nähe der Krabbenhandelsfirma de Beer.

Bei immer noch bedecktem Himmel bin ich zum Ortskern losgegangen. Ich kam an den Zwillingswindmühlen vorbei. Eine davon habe ich abgelichtet:
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Dann ging ich weiter durch die schönen Sträßchen durch den belebten Ort und kam am Fischerhafen vorbei:
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Ich ging über den Deich am Hafen und an den vielen Ferienhäusern im Norden von Greetsiel entlang bis zum Pilsumer Leuchtturm. Der Deich führt an der Zufahrt vom Hafen zur Nordsee vorbei. Dort wo die Zufahrt in die Nordsee mündet, befindet sich das Leybuchthörn, das ist eine Landzunge mit einer Schleuse. Seitdem diese Landzunge in den 1990er Jahren fertiggestellt wurde, ist der Greetsieler Hafen tideunabhängig.

Auf meinem Weg über den Deich riss der Himmel auf und ließ zumindest zeitweise die Sonne scheinen. Hier sind ein paar Impressionen vom Weg über den Deich zur Nordsee:
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Nach ca. 4 Kilometern kam ich zum Pilsumer Leuchtturm. Dieser wurde 1891 gebaut, um den Schiffen in der Emshörnrinne den Weg zu weisen. Im ersten Weltkrieg wurde das Feuer gelöscht und seitdem wurde er nicht mehr in Betrieb genommen, da sich das Fahrwasser geändert hat. Kultstatus bekam der Leuchtturm durch den Film Otto - Der Außerfriesische von Otto Waalkes. Hier ein paar Fotos vom Leuchtturm:
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In der Nähe vom Dorf Pilsum sind ein paar Seen, die ich auch fotografiert habe:
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Von hier aus holte mein Vater mich ab und wir sind wieder nach Greetsiel zu unserem Stellplatz gefahren. Bei de Beer haben wir uns leckere Fischbrötchen geholt. Auf dem Stellplatz haben wir auch die Nacht verbracht.
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